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Gleich bei der Ankunft in Fonte Berusi begrüßt Sie ein riesiger bunt bemalter Hahn in seinem Käfig. Es ist wie der Gruß der Morgenröte. Beim Gang durch das Anwesen kann man seltsamen Objekten begegnen, wie riesigen Augen, die einen von unten her anschaün; einem Stuhl, der so hoch steht, dass man nicht einmal auf Zehenspitzen hinaufreicht (er dient dazu die Gedanken ein weniger höher zu richten); oder einem Drachen, den die Zeit in einen Wagen verwandelt hat - oder umgekehrt. Es sind einerseits amüsante Begegnungen, andererseits magische und künstlerische, oder einfach entspannende, weil sie das Bewusstsein und die wahre Dimension des Menschseins wieder zurecht rücken. Dann gibt es das Häuschen, das gerade im Erdboden versinkt, oder auch daraus auftaucht - je nachdem, das hängt von der Ansicht oder der Tageszeit ab. Man sieht davon nur das Dach. Wenn man durch den Garten geht, kann man sich auch vor einem Fenster-das-nicht-Fenster-ist wieder finden: ein Fenster mitten in der Natur, ohne Wand. Es kann das Außen in ein Paradies-Zimmer verwandeln oder die Leere in Fülle. So spürt man körperlich die Natur um sich herum. Ein Fahrrad regt zu einer gänzlich ungewöhnlichen Route an. Es lohnt sich, darüber nachzudenken. Und wenn Sie riesige, aber wirklich riesige Terracotta-Eier finden, dann glauben Sie nicht dem, was erzählt wird: die Ton-Tiere, welche den Garten und die Ton-Vögel welche die Dächer bevölkern, sind nicht aus diesen Eiern hervorgegangen. So wirkt die Magie des Gartens von Fonte Bertusi , dass das Heraufbeschwören altertümlicher und mythischer Metamorphosen hier wieder zu Leben erweckt wird und unserer Seele neüs Licht und Leben verleiht. |